Posted by: Lara | 04.03.2010

Rückkehr

Liebe Lara,

wie geht es dir? Wie ist das Wetter in Deutschland? Wie war die Reise?

Manchen in der Klasse geht es gut, manchen geht es schlecht. Unsere Deutschstunde ist ohne dich ganz anders.
Wir vermissen dich! Wir hoffen, dass du bald zurückkommst.

Vergiss uns nicht. Wir wünschen dir das Beste. Liebe Grüße, Deine Klasse 6

Ich sitze im Flugzeug von Tel Aviv nach Berlin, die Sonne wärmt mich und man hat in 11000 Metern Höhe eine atemberaubende Sicht auf die Wolken.-Freiheit!!!! 3600 km und ca 5 h Flugzeit trennen mich von ” zu Hause”, das ich vor 6 Monaten verlassen habe. Der Abschied vom alten Leben fällt schwer und ich frage mich was die Zukunft bringen wird.

“Man soll gehen, wenn es am Schönsten ist”. Keine Ahnung wer sich diesen Spruch erdacht hat, er erscheint mir einfach nur bescheuert und unglaubwürdigg nach so einem schweren Abschied. Dieses halbe Jahr in diesem tollen Land ( tollen 2 Ländern) kommt nie wieder! Tränen begleiten diese Tatsache und wollen auch im Flugzeug nicht weichen.

Die israelische Sicherheitskontrolle bekam ich nochmal richtig zu spüren, wir mussten nicht nur einen Umweg zum Flughafen in Kauf nehmen, sondern wurden auch beim Sicherheitscheck in die höchste Sicherheitsstufe 6 eingestuft. Die “Sticker” haften auf meinem Gepäck und ich ahne schon was uns nun bevorsteht.  2,5 h beschäftige ich also die Sicherheitsleute mit meinem viel zu schweren Gepäck, die trotz sich anstauender Menschenmassen nicht davon ablassen alles genauestens zu untersuchen. Die Rose von Suha und Meike kommt heraus, über die sich die Frau, die sich mit meinem Gepäck in diesem Moment beschäftigte, freut und mich fragt (frägt), ob ich sie zum Valentinstag bekommen habe. Doch mit der Tatsache, dass sie Abschiedsgeschenk ist, ist die Frau auch sehr glücklich. Desweitern ist da noch ein ganz verpacktes ungeöffnetes Etwas in meinem Gepäck, das von Manu und Rebi stammt. Eigentlich sollte ich es ja erst im Flugzeug öffnen, doch aufgefordert durch die Sicherheitsleute öffne ich es und ach du scheiße! es kommt eine arabische CD heraus! “Fuck”, denke ich mir,” was fürn cooles Geschenk, aber in diesem Moment etwas unpraktisch! Was werden die Sicherheitsleute denken und vor allem was werden sie mich fragen? ”

Alles ganz locker, keine Fragen nur einen kleinen Sicherheitscheck wie alles in meinem Koffer, durrchläuft nun auch diese CD. “Puh, Gott sei Dank!”

Nach zwei Stunden werde ich also in den mir von Erzählungen bekannten Raum gebracht. Der Vorhang wird zugezogen. Was passiert jetzt? Darf ich jetzt noch tausen Fragen beantworten oder muss ich mich ausziehen? Die Frau fuchtelt mit ihrem Stab herum und führt mich wieder aus dem Raum. Mann hab ich ein Glück!

Ich habe tatsächlich 2 Handgepäckstücke: Meine Gitarre und meine Tasche und 34,5 Kilo ( statt 20 kg). Doch mit etwas Überredungskunst wird selbst mein Übergepäck freundlich umsonst eingecheckt und ich darf es in einen extra Übergepäck- Lift ( immer in Begleitung von der Sicherheitsfrau) bringen.  YEAH! Endlich geschafft! Die 2,5h- dauernde Prozedur ist zu Ende!!!

“Das Essen war gut und die Kleine hat den ganzen Tag im Pool gespielt” diese Erzählungen von einer sehr protzig schicken reichen Family gelangen mir am Ben Gurion Flughafen an die Ohren. Das ist alles was sie vom Urlaub zu erzählen haben und alle sollen natürlich möglichst mitkriegen wie viel Geld sie in diesem Urlaub in ihrem Luxushotel verprasst haben. Selbst das kleine Mädchen ist top gestylt in ihrem rosanen Kleidchen mit weißen Pünktchen und erscheint schon gar nicht mehr wie ein kleines Kind sondern mehr wie eine Puppe, die ihren Eltern auf Schritt und Tritt gehorcht. Das ist also alles was sie mitgenommen habe von diesem Urlaub… Wie kann man nur so ” verstrahlt” leben und seinen Lebensstandard so heraushängen lassen?

Totaler Kulturschock bricht auf mich ein und ich empfinde eine gewisse Abneigung gegen diese Schicki-Micki-Welt.

Genau jetzt merkt man doch wie man sich stark verändert hat, man hat sich einen ganz anderen viel lässigeren Lebensstil angeeignet, den ich auch sehr liebgewonnen habe und man hat einfach nur gelebt ohne groß Wert auf Luxus oder Kleinigkeiten zu legen. Man hat einfach nur freiwillig geholfen, war für andere da. Das war dort der Lebenssinn! Und hier? Leistung, Geld und Luxus? -Ich fühle mich abgeschreckt von dieser ” Kultur”! Kann man das überhaupt Kultur nennen?

Wann wird man wieder in einem Shop zum Tee eingeladen werden? Wo sind die vielen Leute auf der Straße? Wer fragt wie es einem geht? Wo ist die Herzlichkeit und wo ist die Kultur und die Gemeinschaft?

Die Leistungsgesellschaft: Der Film ” Frames” läuft, der mir so wie es mir zumindest ohne Ton ersichtlich wird von einer Kunst- oder Musikhochschule, indem die Schüler um die Aufnahme kämpfen. Informationsgesellschaft: Die Köpfe stecken in denen vom Flugzeug ausgegebenen oder zum Teil selbst mitgebrachten Zeitungen. Was ist in der Welt geschehen?- Das interessiert sie. Doch was geschieht in deren Leben?- Frage ich mich. Lebt! Und schaut nicht nur in eure Zeitung!

Konsumgesellschaft. Waren werden angepriesen, unter anderem auch die Kopfhörer für den Film, die aber auch wieder satte 3€ kosten.

Wie soll das alles wieder in Deutschland werden und was will ich tun? das muss ich mich nun nach einem halben außergewöhnlich schönen Jahr fragen.

In Berlin beginnt dann wieder die Hektik! wir haben den Flug verpasst, buchen ihn schnell um und begeben uns auf Gepäcksuche. Einem Berliner begegnen wir beim Zollamt auch noch und verpassen mit Gewissheit diese Kultur auch nicht! ” Ick sag ihnen jetzt wat die Wahrheit is, junge Dame, dat is alles komplizierter als sie denken, ick glob sie können heute ohne dat Jepäck nach Hause fliegen.” So muntert uns der Herr Berliner auf, dem doch dat unglobliche jelingt, unser Jepäck doch noch zu finden. Fröhlich gehts zum Einchecken! Doch die deutsche Freundlichkeit und starre Bürokratie und Kleinlichkeit machen alles zunichte! Übergepäck! Lautet die Prognose! Zahlen oder nicht mitfliegen! Und kein Geld mehr auf irgendeiner Karte! Shit, da stehen wir nun gefangen in Berlin ohne Geld! Was nun? Gepäck wegzuschmeißen kommt nicht in Frage!!! Warum ist hier wieder alles so kleinlich? Wo sind wir hier? Völlig verzweifelt, fertig und aufgeschmissen kommen mal wieder die Tränen, wir wissen nur, dass wir in fünf Minuten eingecheckt sein müssen und ansonsten die Nacht auf dem Flughafen verbringen müssen! Wir erwecken zum Glück doch etwas Mitgefühl bei den deutschen und bekommen nur noch den Befehl lauft! Wir rennen durch die ganzen Checks und gelangen endlich in das Flugzeug! Schon beim  Ausstieg werden wir von Freunden überrascht, die uns in einem Kleinbus zum Gepäckausgabe fahren! Selbst den roten Teppich bemerke ich diesmal und es ist ein superschöner, herzlicher und gelungener Empfang!

Das halbe Jahr verging wie im Flug und es war eine sehr tolle Erfahrung, die ich niemals vergeesen oder bereuen werde! Die wertvollen Erfahrungen kann einem niemand mehr nehmen  und keiner, der nicht dabei war wirklich nachvollziehen! Ich sehe vieles in einem anderen Licht und es ist sehr schwer wieder in die “deutsche Welt” zurückzukehren. Ich frage mich, ob Freunde jemals verstehen können, wie es mir in diesem halben Jahr ergangen ist. Was werde ich von diesen Erfahrungen hier weitertragen und umsetzen?

Eine Mail von meiner sechsten Klasse freut mich sehr und man merkt wie man doch viel von Kindern zurückbekommt!

Posted by: Lara | 12.02.2010

Visuelle Eindrücke…

Posted by: Lara | 05.02.2010

Was geschieht im Heiligen Land?

Zunächst muss ich mich entschuldigen für meine wenigen Blogeinträge, aber irgendwie bin ich einfach nicht dazugekommen. Vor allem für den nicht erschienen Weihnachtsbericht!

Unglaublich ist es, die Tage sind gezählt, der Countdown läuft, mann es sind nur noch unglaubliche 17 Tage im Heiligen Land? Schuu haada?( arab.was ist das?) es ist ein kleiner Bruchteil Zeit übrig, die ich hier verbringen darf. Sentimentale Stimmung kommt auf, vor allem nach dem ersten Abschiedsessen mit Bernhard, wird einem bewusst, dass man bald nicht mehr hier ist, diese Zeit zu Ende geht, nie wieder kommt…Alles ist vergänglich, nichts von Bestand, erfährt man auch in einem Gedicht von Brenda, auf das ich gestoßen bin. Der Moment der Gegenwart ist einzigartig und gehört schnell der Vergangenheit an. Diese Zeit der vielen Erlebnisse in einem wunderschönen Land mit einer tollen Aufgabe, einer anderen Sprache, einer anderen Kultur, bleiben nur in der Erinnerung und in Bildern erhalten, doch er wird bald vorbei sein!

Ein halbes Jahr, wie schnell kann das verfliegen? Wie viel kann man in einem halben Jahr erleben?Man stellt sich tausend Fragen, denkt oft daran, dass bald das Ende kommen wir, doch eigentlich lag es immer in weiter Ferne, doch nun wird es nah! Was und wen wird man alles vermissen? Wie wird der Abschied werden?

Zunächst aber ein kleines Intermezzo und einen Zeitsprung in das Vergangene, wunderschöne!

Was geschah im Heiligen Land in letzter Zeit? Der letzte Bericht liegt schon lange zurück und alles wirkt etwas löchrig! Vor Weihnachten war hier bei mir und in der gesamten Schule Stress angesagt! Weihnachtslieder schwirrten einem durch den Kopf, denn für die Weihnachtsfeiern wurde fleißig musiziert dazu gab es zwei Orchesterprojekte, die ich mit dem Klavier begleitet habe. Die Proben waren zum Teil etwas langwierig und unkonzentriert, doch im Endefekt hat alles geklappt und doch sehr viel Spaß gemacht! Dann stand Weihnachten ganz unerwartet vor der Tür, ja es war Weihnachten bei über 20 Grad und Sonnenschein! Ich konnte es kaum glauben, eigentlich gehört für mich da zumindest in Gedanken Schnee dazu, auch wenn man sich eingestehen muss, dass Weihnachten auch in Deutschland meist ohne Schnee verbracht wird, naja irgendwie war einfach nicht das Feeling da, ob es an dem unvorhandenen Schnee lag, darüber lässt sich streiten! Kein Weihnachtsfeeling an Ort und Stelle? So habe ich mir Weihnachten hier nicht ausgemalt! Bethlehem deutet schon eine Woche zuvor unübersehbar mit Weihnachtsdeko beleuchtet, auch die Schule war fast übertrieben sogar mit Weihnachtsfrau und Tannenbäumen in den Klassenräumen geschmückt, auf das bevorstehende Fest hin.

Und wo war ich? Ihr Kinderlein kommet, ich steh an deiner Krippen hier, Jingle Bells, Stille Nacht….Woher kommt wohl der Gesang? Man gehe durch den Flur in Richtung kleiner Kirche. Und siehe da, man findet die zwei Singenden! Sie führen gerade die Speisung der einhundert im Gästehaus durch und verbreiten, das können aber nur multitaskingfähige Frauen:) Weihnachtsstimmung mit dem mitgebrachten Weihnachtsliederrepertoire.

Auch im Zimmerlein wurde es mit Kerzen und der Weihnachtsgeschichte etwas weihnachtlich, bevor die Reise nach Jerusalem mit Abdullah begann. Dort angekommen trafen wir uns mit dem Chor der Erlöserkirche, um noch ein bisschen zu proben, bevor die Mitternachtsmesse, die Messe um 10:30 Uhr begann. Die Kirche war leer und es war schwer vorstellbar, dass sie bald “proppevoll” sein sollte, wie die Chorleiterin immer andeutete. Doch tatsächlich, mit der Öffnung der Türen, strömte eine gewaltige Menschenmasse hinein und man konnte zusehen, wie sie sich füllte und füllte und gar nicht mehr genug Plätze zu sein schienen, doch den Besuchern des Gottesdienstes machte es nichts aus, sich in den Gang oder hinter den Altar zu setzen. Die sonst bei den Gottesdiensten so leere Kirche so voll zu sehen, war sehr beeindruckend! Und die Vermutung kommt auf, dass nicht die Religion, sondern wohl eher die Tradition, diese Menschen in die Kirche bewegte. Nichtsdestotrotz kam indessen Weihnachtsstimmung auf, vor allem als überall Kerzen angezündet wurden und man von der Empore einen wunderschönen Anblick hatte. Es war einfach schön, für so viele Menschen zu singen und ein Stück Weihnachten in ihre Herzen zu bringen!

Nach Glühweinausschank, den wir für die Besucher des Gottesdienstes anboten und natürlich auch sleber ein Becherchen abbekamen ging es dann mit ca. Hundert Leuten zu Fuß nach Bethlehem. Es war ein langer schöner Spaziergang, der uns mit dem Stern voraus durch den Bethlehem Checkpoint schließlich nach Bethlehem führte. Dort sang man nochmals und totmüde fiel ich um vier in mein Bett. Schön endich mal ein anderes, ungewohntes Weihnachten vor Ort zu erleben!

Danach stand jede Menge Besuch an! Zuerst besuchten uns Lenas Family, meine Eltern, Helen und Jana eine komplette Woche. Wir sahen sehr viel wie Jerusalem mit den Vierteln vor allem wäre das orthodoxe Judenviertel die Mea Shearim mit Paps besten Freunden, denen unsere Kleidung nicht passte,und uns deshalb aus ihrem Viertel vertreiben wollten, zu erwähnen.. den Tempelberg( Felsendom und Aqsa-Moschee), die Klagemauer,die Erlöser- und Grabeskirche, Golgatha, den Ölberg (Garten Getsemane, Dominus flevit,jüdischer Friedhof…) Bethlehem( Geburtskirche, Milchgrotte, Suq, Mauer, Checkpoint) Haifa ( Botanischer Garten), See Genezareth mit dem Berg der Seligpreisungen, den Jordan, das Tote Meer und Massada und hatten jede Menge Spaß und schöne Erebnisse, aber auch einen gestrafften Reiseplan, der durch manche Shoppingqeens und manches Falafelessen unterbrochen wurde.

Silvester verbrachten wir in einem arabischen Restaurant, das sich als eine arabische Party entpuppte. Es war ein superschöner Abend, der mit Sekt und Erdbeeren endete.

Schon begrüßten wir den nächsten Besuch mit Partyhüten von der Silvesterparty am Flughafen. Erich, Ulli, Kädder und der Überraschungsgast stießen noch zu Helen, Sarah und Jana, die hier zwie Wochen Urlaub machten.

Alles lief etwas gechillter an, denn wir hatten ja auch die geniale Möglichkeit unsere Zeit in der Wohnung eines Lehrerehepaars zu verbringen und fühlten uns richtig zu Hause. Gleich am ersten Abend hieß es Vorglühen in der Wohnung und für die meisten ging es danach in die Disco. Es war ein wunderschöner Urlaub zusammen, bei dem die Gemeinschaft einfach der Hammer war!

Der Besuch verließ uns dann am 9. Januar wieder und die Arbeit begann. Immer mehr Aufgaben darf einem nun in der Klasse sebstständig machen und so hielt ich auch ein paar Stunden alleine Unterricht. Das war total genial und machte sehr viel Spaß, da man alles sehr kreativ gestalten darf und dies auch, wenn die Schüler ruhig sind, durchziehen kann. Auch für die mündlichen Deutschprüfungen ( DSD) werden wir gerade sehr gebraucht und es macht sehr viel Spaß die verschiedensten Themen mit den Schülern zu bearbeiten.

Auch Klavierunterricht zu geben, macht mir immer mehr Spaß hier, da man nun einfach beträchtliche Fortschritte sieht und man viele Methoden zum Erlernen des nicht ganz einfachen Instruments ausprobieren kann.

Ich hoffe ich konnte einen kurzen Einblick in das Vergangene geben. Ich bin sehr froh hierzusein und genieße meine letzten Tage!

Posted by: Lara | 27.01.2010

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Natürlich erwartet man nun den ” Weihnachtsbericht”, dieser wird auch noch folgen, doch zunächst möchte ich aktuell von meinem Tag heute berichten. Ein Erlebnis, das mir noch mal die kulturellen Unterschiede sehr deutlich gezeigt hat, die so oft schon gar nicht mehr von mir bemerkt werden, da sie einem schon vertraut erscheinen, amn sich daran gewöhnt hat. Erst Besucher oder neue Erlebnisse in dieser anderen Kutur bzw. den vielen Kulturen, die man hier antrifft, machen einen wieder darauf aufmerksam. Wie wird es sein, wenn man alles was man hier schätzen gelernt hat wieder verlassen muss?

Salbeigeruch stiegt mir in die Nase….die 10 Minuten Siedezeit sind vorbei und der Sieb kann raus. Nicht warm trinken, so ist die Devise. Halsweh hat sich bei mir nun schon seit 2 Monaten hier breitgemacht, ich kämpfe nun darum, dass ich meine Mandeln nicht hier rausmachen muss.

Gerade komme ich von meinem ersten Krankenhausbesuch von Beit Sahour. Wow! Wirklich krass! Gelbe Plastikstühle laden einen ein dort Platz zu nehmen und ein Fernseher zeigt irgendeinen arabischen Film. Überall, wo man hinsieht, bekommt man rosane Akten zu sehen. Ist hier noch eine Ordnung? Ja- es scheint so, auf jeder Akte ist eine Nummer angebracht und hinter diesen Zahlen steckt wohl, wie sich mir vermuten lässt, ein Ordungssystem. Meinen altbekannten Arzt erkenne ich sofort und er lädt mich erstmal ein 10 Minuten auf einem gelben Plastikstuhl zu warten, die so angebracht sind, dass es den Anschein hat, man sitze in einem Bus.

Viele Menschen kommen rein, einige Ärzte und Krankenschwestern laufen an mir vorbei und ich sehe auch einen OP-Arzt mit seinem grünen Anzug, der gerade wohl eine kleine Pause einlegt. Die Frau an der Rezeption reißt mich aus meinen Gedanken heraus, da sie mir auch so eine rosane Akte, die  einfach ein rosaner Kartonschnellhefter ist, anfertigen will. Mein Nachname macht ihr etwas zu schaffen, doch nach einigen Buchstabierungsanläufen ist auch das geschafft und ich bin im Besitz einer rosanen Akte.

Der Arzt führt mich nach oben, das Treppenhaus ähnelt stark einem heruntergekommen Wohnhaus und man hat nicht das Gefühl in einem Krankenhaus zu sein. Erstmal muss das Licht angeknipst werden und ich trete in einen sehr schäbigen Raum ein, der hier ein normaler Behandlungsraum darstellt.  Alles ist ganz einfach gehalten. Nach einigen Fragen und ein Blick in meinen Rachen ist schon alles klar: entweder hilft ein Antibiotikum oder die Mandeln müssen raus. Der Arzt meint, er kenne jemanden, der es sehr gut macht, doch mal im Ernst hier will ich das nicht machen lassen!

Neugierig schaue ich mich im Krankenhaus um. Eine Tür ist offen und ich bekomme einen Blick in ein Zimmer: Zwei Betten stehen darin, weiß-grün überzogen, es ist nicht viel Platz und alles wirkt spartanisch und unfreundlich. Irgendwie werde ich das Gefühl in diesem Wohnhausähnlichen Gebäude mit den engen Gängen und Verwinkelungen nicht los, dass hier einfach nicht alles Steril sein kann. Wo ist der Krankenhausgeruch? Wo sind die langen, breiten Gänge? Wo ist die gewohnte Ordnung? Warum liegt hier alles einfach so herum? Wo sind die modernen Geräte? Wo die vielen Zimmer?

Ich werde mit einem Baby und einer älteren Frau in einem Zimmer behandelt, mein Blutdruck, Gewicht und Sauerstoffsättigung werden gemessen, vom Schreien des Babys begleitet, das gerade gewogen wird und daran einfach keinen große gefallen findet. Alles ok zum Glück. Jung und gesund ist dazu der Kommentar des Arztes.

Nachdem ich nun einige Medikamente besorgt habe, sitze ich nun auf dem Sofa der Wohnung eines Lehrerehepaars, in der wir für eine Woche mit halb Denkendorf wohnen und höre nach einer kleinen Gitarrenaction( ja ich bin nun doch endlich im Besitz einer eigenen Gitarre) die superschöne Musik, die ich hier vorgefunden hab und entspanne mich.

Posted by: Lara | 21.12.2009

Bericht fürs CIB

Lara und Lena in Palästina

„RRRiiiing“. Der Wecker klingelt in Talitha Kumi. In einem kleinen aber sehr feinen Zimmer überlegen sich zwei Mädels, namens Lara und Lena, ob die Nacht schon zu Ende sein kann. Es ist hell. Gewohnte Sonnenstrahlen wünschen uns einen guten Morgen. Noch ziemlich verschlafen lockt uns das gute Frühstück, das auch immer einen Kaffee verspricht aus dem Bett. Um 7.40 Uhr drängen sich etwa 800 Schüler um einen Platz in der Kirche zur morgendlichen Andacht. Es wird gesungen, gebetet und die Kinder werden mit dem Wort Gottes in den Tag geschickt. Working-time – die Schule beginnt. Mit Deutschlehrern ist jeder für sich bei allen möglichen Klassen im Deutschunterricht dabei. Begeistert sind wir von den lebhaften und meist gut gelaunten Schülern. „Lara“, „Lena“ dröhnt es durch die Gänge. Da wir nun schon drei Monate hier sind, kennen die Schüler unsere Namen und man lernt sie immer besser kennen. Nach acht Stunden Schule ruft uns das Mittagessen mit 8 Volontären, darunter auch 3 Schwaben, an den reich gedeckten Tisch. Die Spezialität des Landes, Reis mit Hühnchen wird uns desöfteren serviert und wir sind dankbar für die gute Küche.

CDEFGAH – Die Klavierschüler stehen da. An „ Jingle Bells“ und „Silent Night“ wird gefeilt, denn es eilt! Das Weihnachtskonzert steht kurz bevor, Weihnachtslieder dröhnen in jedem Ohr. Der Unterricht geht rasch vorbei und es schlägt die Stunde drei. Nun geht es in die Boarding Section zu über 30 Internatsmädels mit viel Action. Hausaufgaben, Arbeiten und Prüfungen stehen an, Lernen mit Lena und Lara ist jetzt dran.

Yalla (arab.: schnell) Lena, Yalla Lara ruft es aus der Küche. In unsere Nase steigen uns schon gute Gerüche. Doch nicht Essen sonder Arbeiten ist jetzt auf dem Programm und das für eine Gruppe von fünfzig Mann. Alles wird aufs Buffet getragen und das für die Gäste mit leerem Magen. Nachdem sie alle satt sind wird abgeräumt, aber geschwind.

Ansonsten geht’s ab zum Freizeitvergnügen, davon haben wir genug, wir wollen nicht lügen. So haben wir uns schon zwei Chören angeschlossen, einem in Jerusalem und einem in Bethlehem, bei dem wir auch arabische Lieder singen.

Die arabische Sprache und Schrift eignen wir uns beim Arabischkurs an, das macht wirklich Fun.

Nach 3 Monaten haben wir schon einiges erlebt und viel vom Land gesehen – mal geht es ans Tote Meer, auch der Strand von Haifa gefällt uns sehr. Das Einführungsseminar am See Genezareth war sehr schön, doch auch von Ägypten wollten wir mehr sehn. So zog es uns die letzten Tage ans Rote Meer, das Kamelreiten und Schnorcheln genossen wir sehr. Am Anfang war einiges etwas ungewohnt hier, doch schnell gewöhnten wir uns an die Menschen, das Essen, die Sprache und die Mentalität. Die Menschen hier sind sehr freundlich und schließen einen schnell ins Herz, das ist kein Scherz. „Welcome“ hört man, wenn man durch die Gassen läuft überall, in deren Augen sind wir Touris, auf jeden Fall.

Ihr seht es ist immer spannend und aufregend hier zu leben und zu arbeiten. Wir sind echt froh diesen Schritt ins Abenteuer gemacht zu haben. In einem wunderschönen, umkämpften Land, so paradox es klingen mag, sind wir zu Hause und fühlen uns wohl und sicher.

Gott sind wir dankbar für seine tägliche Bewahrung und die Menschen, die er uns hier zur Seite stellt. Es ist eine wertvolle Zeit hier, in der wir schon viele neue Erfahrungen sammeln durften. Vor allem danken möchten wir unseren Eltern für die Unterstützung und Gebete. Es ist toll zu wissen, dass ihr hinter uns steht!

Wir wünschen euch allen eine gesegnete Zeit

Es grüßen euch

Eure Lena und Lara

Posted by: Lara | 10.12.2009

Weihnachtsstimmung

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Die Ausreise:

Halbzeit: Neues Visum muss her!! Dazu machten wir uns auf den Weg nach Ägypten auf die Sinaihalbinsel. Desert – von lateinisch desertare= verlassen. Endlich kann man diese Verlassenheit fast fünf Stunden selbst erleben. Wirklich nichts außer dem kargen Steinwüstenboden bekommen wir zu sehen, man sieht Reifenspuren, es müssen wohl mal irgendwann Autos durchgefahren sein, doch weit und breit sieht man nichts anderes. Verlassen- so ist die Negev- Wüste und macht ihrem Namen ganz schöne Ehre. Nach einer 5 Stündigen Fahrt durch die Wüste erreichen wir  Elat, die Südlichste Stadt Israels, die uns aber im ersten Moment als sehr hässlichlich erscheint. Weiter geht es mit dem Bus bis zur Grenze, was wird uns dort erwarten?

Money, money, money! Unglaublich wie viel man ausfüllen und bezahlen muss, die reinste Bürokratie um von Israel nach Ägypten zu gelangen. Auch der Wechselkurs an der Grenze 6,2 statt normalerweise 8 klingt doch ertwas betrügerisch. Naja Egal Welcome to Egypt!!!

Nach der Rucksackdurchleuchtung und dem Ägyptischen 15 Tagevisum befinden wir uns nun in Ägypten, werden gleich von einem netten Mann angesprochen, der uns ein Taxi für unglaubliche 60 Pound ( 8 € ) zum 70 km entfernten Ciao Hotel besorgt. Mit 2 Israelis geht es also im Taxi Richtung Elat. Uns wohl bekannte Klänge ( arabische Musik) dröhnen aus dem Autoradio. Und wie gewöhnlich hören wir auf der Fahrt geschätzte hundert Mal Habibi, das beliebteste arabische Wort.

Die Fahrt geht entlang der wohl einzigsten Straße der Sinaihalbinsel mitten durch das Gebirge. Einfach eindrucksvoll wie sich die Farben der Gebirge abwechseln. Von Grau nach Ocker bis Rot. Einfach nur ” amazing” ,wie es die Amis betonen würden.

Reich und arm- nie habe ich dies so nahe beieinander gesehen. Links türmen sich Luxushotels am Roten Meer und rechts von der Straße sammeln sich Beduinenhütten zu großen Beduinencamps. Es dampft aus der Hütte, vielleicht wird grade gekocht. Ein Kind läuft umher, was wird es jemals aus seinem Leben machen können? Lebt es hier in vierzig Jahren immer noch in einer Hütte und läuft dann sein Kind umher?

Viele Gedanken gehen mir durch den Kopf und wollen einfach nicht mehr raus. Sind die Menschen so zufrieden wie sie leben? Und wie krass ist es in so einem Hotel direkt nebenan als Reicher zu übernachten? Ignoriert man einfach die Armut? Wurden die Beduinen durch die Hotelketten vertrieben?

Endlich angekommen, kann ich meinen Augen nicht trauen. Das soll unser Hotel sein? Viel zu schön für eine 13€- Unterkunft!

Doch da steht es- Ciao-Hotel!  Wir sind da. Der Hotelboy steht schon da und nimmt uns freundlich auf. Wow! Das sieht ja aus wie auf den Bildern, kaum zu glauben. Eine superschöne Anlage mit einem Zimmer, das direkt am Pool ist und ein Strand, der zum Roten Meer führt.

Doch warum ist es hier so still, warum ist so ein Hotel so verlassen? Diese Frage beschäftigt uns die ganze Zeit, denn auch weit und breit sind nur verlassene Strandcamps und Hotels zu sichten. Was ist passiert? Es war wohl mal eine Hippiehochburg und ist es z. Teil immer noch, selbst vom Hotelchef, der uns sehr ins Herz schließt und kaum seine Aufmerksamkeit von uns lassen kann, bekommen wir geschätzte 10 mal Gras angeboten, lehnen dies aber natürlich ab. Wunderschöne ruhige Tage verbringen wir in Nuweiba. Wir schauen uns die Unterwasserwelt an, einfach genial am Roten Meer, wie viele Nemos man da beim Schnorcheln finden kann! Mit einem Glassbodenboot, zu dem uns der Hotelführer hingebracht hatte, sahen wir noch mehr Fischchen und Seeigel. Auch Kamelreiten gestaltete sich als ein cooler entspannter Ritt und ich könnte mir gut vorstellen, so  rumzureisen:)

Nach schönen ruhigen entspannten Tagen ging es dann wieder zurück an die Grenze. Wir ließen uns von einem Araber bis nach Taba( Grenze zwischen Israel und Ägypten) fahren. An der Grenze mussten wir natürlich erst mal den Rucksack auspacken. Und es kam eine riesige Muschel, eigens am Roten Meer gefunden, heraus. Shit, jetzt müssen wir sie abgeben, war der einzige Gedanke. Doch nachdem die Araber uns gesagt haben, dass sie gute Männer sind uns uns nach unseren Namen gefragt haben, war alles ok und keiner hats gesehn:) wir sind also jetzt im Besitz zweier großen Muscheln:) aber pssst!!

Aus Ägypten ausgereist standen wir nun in keinem Land. Ein komisches Gefühl nirgends zu sein. Nur ein paar Meter entfernt sahen wir Israel. Die Spannung stieg! Werden wir ein Visum bekommen? Immerhin waren wir schon 3 Monate im Land, werden wir es nochmal drei Monate bekommen? Was ist, wenn nur einer das Visum bekommt?

Nach zehn Minuten stand ich nun im Land. Doch was ist in meinem Reisepass? – Und in Lenas? – 3 Monate!!! Genial!!!

So lange hatten wir uns gefragt, ob das alles klappen wird und nun haben wir es schwarz auf weiss im roten Pass.

Nun hatten wir uns das Unterwassermuseum in Eilat wirklich verdient. Wir bestaunten Haie und andere Fische, wie den Turkeyfish, den ich vor allem sehr schön fand und ließen uns selbst im auf eine Reise durch die Unterwasserwelt in einem dortigen Kino mit scih bewegenden Stühlen mitnehmen. Nun ging es endlich an den Strand von Eilat. Zuerst nur als hässlich Hotelstadt geichtet, entpuppte sich dei Stadt mit ihrer langen Strandpromenade doch als sehr schnönen Platz und wir genossen den ganzen Abend bis wir uns um halb Acht auf die Heimreise begaben.

Im Hotel lernten wir noch ein deutsches Ehepaar, kennen, doch das ist ne andere Geschichte.

Posted by: Lara | 18.11.2009

Ein bisschen Mucke….

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Posted by: Lara | 17.11.2009

Haifa

Ein Traum!!!

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Der Start ging mal wieder wie gewohnt etwas zu spät los… um acht Uhr ( nicht halb Acht wie geplant ) gings dann mal los. Den Bus nach Jerusalem haben wir bekommen, zum Central Bus Station mussten wir aber erst mal etwas sprinten, damit wir gerade so mit perfektem Timing:) den Bus nach Haifa erwischten.

Um in den Bus zu gelangen, gings dann erstmal vorbei an einer Soldatengruppe, die mit diesem Bus fahren wollte und durch die ein mega Gedränge entstand. Im Bus wurden wir vom Busfahrer darauf aufmerksam gemacht, dass wir im falschen Bus warenund saßen dann schließlich im richtigen.

Nach einer megalangen Fahrt kamen wir dann an. Doch wo waren wir? Und wohin wollten wir gehen? Wir riefen also mal Roy an, bei dem wir pennen wollten. Der sagte uns die Station, die ich dem Busfahrer dann weitergab, aber irgendwie verstand mich der Busfahrer nicht. Also rief ich nochmals Roy an, der mir nochmal die gleiche Bushalte sagte. Ich sagte es nochmals dem Busfahrer und ich sprach es meiner Ansicht nach gleich aus, doch diesmal kannte er zum Glück die Bushalte und wir fanden zu Roy, der uns entgegenlief.

Doch schlimmes erwartete uns. Er machte die Tür auf und wir trauten unsern Augen nicht!!! Alles lag in der Bude rum, total die Messiebude. Das schlimmste war das Schlafzimmer, das so groß war wie das Bett, das darin stand. In diesem Bett lag zur Krönung noch eine Klorolle. Schön, denken wir uns nur und gehen raus zu den Bahaigärten aber drehen dann nochmal um und entscheiden uns Roy zu verlassen und weiter zu ziehen. Also standen wir wieder ohne Bude da. Egal, wir wollen ja schließlich was sehen und machten uns auf zu den Bahaigärten auf. Einfach genial!!! Wie hammer der Garten aussieht, einfach unglaublich schön, auch wenn es dann anfing zu regnen.065084

Danach gings ab zu Daniel, einem anderen Couchsurfer, der uns sogar von den Bahaigärten abholte. Nach zwei Kennenlerndrinks gingen wir dann mit an seine Uni, doch da diese sehr viel mit Technik wie der Name Technion schon sagt, zu tun hatte, leifen wir zur Wohnung zurück und drehten erstaml schön laut Musik auf. Irgendwann kam dann auch Daniel nach Hause un die Party konnte beginnen. Zuerst haben wir etwas rumgedanct und dann sind wir doch auf Black Jack umgestiegen, wobei wir Daniels geplantes Saufspiel( immer einen kurzen trinken, wenn man gegen den Dealer verliert auf einen Drittel kurzen veränderten:

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Anschließend gingen wir noch zusammen ins Kino in die Premiere von 2012. Dort trafen wir noch auf ein paar Freunde von Daniel und saßen auf Mülltüten, da genau unsere zwei Sitze mit Soße voll war und die Bediensteten es nicht mehr geschafft hatten, es sauber zu machen:)

Nach dem Film ging es dann ziemlich müde ins Bett. Doch ein Hindernis war noch da: Kaum aus dem Auto ausgestiegen, sah ich ein Wildschwein vor Daniels Wohnung und noch eins….Nach kurzer Beruhigungsphase konnte ich mich dann überwinden, die Treppe zu Daniels Wohnung zu überwinden.

Am nächsten Tag machten wir uns dann auf zum Strand. Wir trampten mal wieder runter, das hier einfach echt gut klappt.

Angekommen konnten wir unsern Augen nicht trauen: Es war einfach mega schön. Der Sandstrand zog sich Kilometerweit entlang und die Wellen waren einfach nur genial.

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Doch leider war es etwas zu schlechtes Wetter um zu baden, doch wir genossen trotzdem den ganzen Tag am Strand inklusive einem wunderschönen Sonnuntergang und einem kurzen Jogg am Strand, den ich mir einfach nicht nehmen lassen konnte. Man fühlte sich einfach nur frei und wie im Urlaub.

Danach ging es dann per Trampen wieder zu Daniel in die Bude, dort gingen wir aber früh pennen, damit wir sehr früh aufstehen konnten: Denn Akko war ja an der Tagesordnung:)

Vollbepackt machten wir uns wieder halb trampend halb busfahrend zum Strand auf, um dort noch ein Frühstück am Strand zu genießen .

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Einfach unglaublich schön dort!!! Unsere Motivation ließ es nicht mehr zu noch nach Akko zu fahren und diese geschichtlcih bedeutende Stadt anzuschauen, wir entschieden uns am Strand, inden wir uns eindeutig verliebt hatten zu bleiben und das schöne Wetter zum Baden auszunützen, doch davor gingen wir noch natürlich wieder per Mitfahrgelegenheit in die Shoppinmall, in der wir ausgiebig shoppten, da dort einfach alles so billig war! Nach einem wunderschönen Strandtag  mussten wir uns schweren Herzens vom Strand und Haifa verabschieden und konnten eine geniale Fahrt im Bus mit Sonnenuntergang und Strandblick( wir fuhren noch ca eine halbe Stunde am Strand entlang) genießen. Angekommen in Jerusalem, waren wir noch nicht zu Hause…Haben einen Marsch von der Central Bus Station hinter uns gebracht und sind dann schließlich wieder getrampt und mussten dann noch ein ganz schönes Stück laufen, bis wir kein Bock mehr hatten und uns ein Taxi genommen haben. Glücklich sind wir wieder in unser gelibetes Talitha Bett gefallen….

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