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	<title>Laras Welt &#187; Allgemein</title>
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		<title>R&#252;ckkehr</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 12:39:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Lara, wie geht es dir? Wie ist das Wetter in Deutschland? Wie war die Reise? Manchen in der Klasse geht es gut, manchen geht es schlecht. Unsere Deutschstunde ist ohne dich ganz anders. Wir vermissen dich! Wir hoffen, dass du bald zur&#252;ckkommst. Vergiss uns nicht. Wir w&#252;nschen dir das Beste. Liebe Gr&#252;&#223;e, Deine Klasse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Lara,</p>
<p>wie geht es dir? Wie ist das Wetter in Deutschland? Wie war die Reise?</p>
<p>Manchen in der Klasse geht es gut, manchen geht es schlecht. Unsere Deutschstunde ist ohne dich ganz anders.<br />
Wir vermissen dich! Wir hoffen, dass du bald zur&#252;ckkommst.</p>
<p>Vergiss uns nicht. Wir w&#252;nschen dir das Beste. Liebe Gr&#252;&#223;e, Deine Klasse 6</p>
<p>Ich sitze im Flugzeug von Tel Aviv nach Berlin, die Sonne w&#228;rmt mich und man hat in 11000 Metern H&#246;he eine atemberaubende Sicht auf die Wolken.-Freiheit!!!! 3600 km und ca 5 h Flugzeit trennen mich von &#8221; zu Hause&#8221;, das ich vor 6 Monaten verlassen habe. Der Abschied vom alten Leben f&#228;llt schwer und ich frage mich was die Zukunft bringen wird.</p>
<p>&#8220;Man soll gehen, wenn es am Sch&#246;nsten ist&#8221;. Keine Ahnung wer sich diesen Spruch erdacht hat, er erscheint mir einfach nur bescheuert und unglaubw&#252;rdigg nach so einem schweren Abschied. Dieses halbe Jahr in diesem tollen Land ( tollen 2 L&#228;ndern) kommt nie wieder! Tr&#228;nen begleiten diese Tatsache und wollen auch im Flugzeug nicht weichen.</p>
<p>Die israelische Sicherheitskontrolle bekam ich nochmal richtig zu sp&#252;ren, wir mussten nicht nur einen Umweg zum Flughafen in Kauf nehmen, sondern wurden auch beim Sicherheitscheck in die h&#246;chste Sicherheitsstufe 6 eingestuft. Die &#8220;Sticker&#8221; haften auf meinem Gep&#228;ck und ich ahne schon was uns nun bevorsteht.  2,5 h besch&#228;ftige ich also die Sicherheitsleute mit meinem viel zu schweren Gep&#228;ck, die trotz sich anstauender Menschenmassen nicht davon ablassen alles genauestens zu untersuchen. Die Rose von Suha und Meike kommt heraus, &#252;ber die sich die Frau, die sich mit meinem Gep&#228;ck in diesem Moment besch&#228;ftigte, freut und mich fragt (<span style="text-decoration: line-through">fr&#228;gt</span>), ob ich sie zum Valentinstag bekommen habe. Doch mit der Tatsache, dass sie Abschiedsgeschenk ist, ist die Frau auch sehr gl&#252;cklich. Desweitern ist da noch ein ganz verpacktes unge&#246;ffnetes Etwas in meinem Gep&#228;ck, das von Manu und Rebi stammt. Eigentlich sollte ich es ja erst im Flugzeug &#246;ffnen, doch aufgefordert durch die Sicherheitsleute &#246;ffne ich es und ach du schei&#223;e! es kommt eine arabische CD heraus! &#8220;Fuck&#8221;, denke ich mir,&#8221; was f&#252;rn cooles Geschenk, aber in diesem Moment etwas unpraktisch! Was werden die Sicherheitsleute denken und vor allem was werden sie mich fragen? &#8221;</p>
<p>Alles ganz locker, keine Fragen nur einen kleinen Sicherheitscheck wie alles in meinem Koffer, durrchl&#228;uft nun auch diese CD. &#8220;Puh, Gott sei Dank!&#8221;</p>
<p>Nach zwei Stunden werde ich also in den mir von Erz&#228;hlungen bekannten Raum gebracht. Der Vorhang wird zugezogen. Was passiert jetzt? Darf ich jetzt noch tausen Fragen beantworten oder muss ich mich ausziehen? Die Frau fuchtelt mit ihrem Stab herum und f&#252;hrt mich wieder aus dem Raum. Mann hab ich ein Gl&#252;ck!</p>
<p>Ich habe tats&#228;chlich 2 Handgep&#228;ckst&#252;cke: Meine Gitarre und meine Tasche und 34,5 Kilo ( statt 20 kg). Doch mit etwas &#220;berredungskunst wird selbst mein &#220;bergep&#228;ck freundlich umsonst eingecheckt und ich darf es in einen extra &#220;bergep&#228;ck- Lift ( immer in Begleitung von der Sicherheitsfrau) bringen.  YEAH! Endlich geschafft! Die 2,5h- dauernde Prozedur ist zu Ende!!!</p>
<p>&#8220;Das Essen war gut und die Kleine hat den ganzen Tag im Pool gespielt&#8221; diese Erz&#228;hlungen von einer sehr protzig schicken reichen Family gelangen mir am Ben Gurion Flughafen an die Ohren. Das ist alles was sie vom Urlaub zu erz&#228;hlen haben und alle sollen nat&#252;rlich m&#246;glichst mitkriegen wie viel Geld sie in diesem Urlaub in ihrem Luxushotel verprasst haben. Selbst das kleine M&#228;dchen ist top gestylt in ihrem rosanen Kleidchen mit wei&#223;en P&#252;nktchen und erscheint schon gar nicht mehr wie ein kleines Kind sondern mehr wie eine Puppe, die ihren Eltern auf Schritt und Tritt gehorcht. Das ist also alles was sie mitgenommen habe von diesem Urlaub&#8230; Wie kann man nur so &#8221; verstrahlt&#8221; leben und seinen Lebensstandard so heraush&#228;ngen lassen?</p>
<p>Totaler Kulturschock bricht auf mich ein und ich empfinde eine gewisse Abneigung gegen diese Schicki-Micki-Welt.</p>
<p>Genau jetzt merkt man doch wie man sich stark ver&#228;ndert hat, man hat sich einen ganz anderen viel l&#228;ssigeren Lebensstil angeeignet, den ich auch sehr liebgewonnen habe und man hat einfach nur gelebt ohne gro&#223; Wert auf Luxus oder Kleinigkeiten zu legen. Man hat einfach nur freiwillig geholfen, war f&#252;r andere da. Das war dort der Lebenssinn! Und hier? Leistung, Geld und Luxus? -Ich f&#252;hle mich abgeschreckt von dieser &#8221; Kultur&#8221;! Kann man das &#252;berhaupt Kultur nennen?</p>
<p>Wann wird man wieder in einem Shop zum Tee eingeladen werden? Wo sind die vielen Leute auf der Stra&#223;e? Wer fragt wie es einem geht? Wo ist die Herzlichkeit und wo ist die Kultur und die Gemeinschaft?</p>
<p>Die Leistungsgesellschaft: Der Film &#8221; Frames&#8221; l&#228;uft, der mir so wie es mir zumindest ohne Ton ersichtlich wird von einer Kunst- oder Musikhochschule, indem die Sch&#252;ler um die Aufnahme k&#228;mpfen. Informationsgesellschaft: Die K&#246;pfe stecken in denen vom Flugzeug ausgegebenen oder zum Teil selbst mitgebrachten Zeitungen. Was ist in der Welt geschehen?- Das interessiert sie. Doch was geschieht in deren Leben?- Frage ich mich. Lebt! Und schaut nicht nur in eure Zeitung!</p>
<p>Konsumgesellschaft. Waren werden angepriesen, unter anderem auch die Kopfh&#246;rer f&#252;r den Film, die aber auch wieder satte 3€ kosten.</p>
<p>Wie soll das alles wieder in Deutschland werden und was will ich tun? das muss ich mich nun nach einem halben au&#223;ergew&#246;hnlich sch&#246;nen Jahr fragen.</p>
<p>In Berlin beginnt dann wieder die Hektik! wir haben den Flug verpasst, buchen ihn schnell um und begeben uns auf Gep&#228;cksuche. Einem Berliner begegnen wir beim Zollamt auch noch und verpassen mit Gewissheit diese Kultur auch nicht! &#8221; Ick sag ihnen jetzt wat die Wahrheit is, junge Dame, dat is alles komplizierter als sie denken, ick glob sie k&#246;nnen heute ohne dat Jep&#228;ck nach Hause fliegen.&#8221; So muntert uns der Herr Berliner auf, dem doch dat unglobliche jelingt, unser Jep&#228;ck doch noch zu finden. Fr&#246;hlich gehts zum Einchecken! Doch die deutsche Freundlichkeit und starre B&#252;rokratie und Kleinlichkeit machen alles zunichte! &#220;bergep&#228;ck! Lautet die Prognose! Zahlen oder nicht mitfliegen! Und kein Geld mehr auf irgendeiner Karte! Shit, da stehen wir nun gefangen in Berlin ohne Geld! Was nun? Gep&#228;ck wegzuschmei&#223;en kommt nicht in Frage!!! Warum ist hier wieder alles so kleinlich? Wo sind wir hier? V&#246;llig verzweifelt, fertig und aufgeschmissen kommen mal wieder die Tr&#228;nen, wir wissen nur, dass wir in f&#252;nf Minuten eingecheckt sein m&#252;ssen und ansonsten die Nacht auf dem Flughafen verbringen m&#252;ssen! Wir erwecken zum Gl&#252;ck doch etwas Mitgef&#252;hl bei den deutschen und bekommen nur noch den Befehl lauft! Wir rennen durch die ganzen Checks und gelangen endlich in das Flugzeug! Schon beim  Ausstieg werden wir von Freunden &#252;berrascht, die uns in einem Kleinbus zum Gep&#228;ckausgabe fahren! Selbst den roten Teppich bemerke ich diesmal und es ist ein supersch&#246;ner, herzlicher und gelungener Empfang!</p>
<p>Das halbe Jahr verging wie im Flug und es war eine sehr tolle Erfahrung, die ich niemals vergeesen oder bereuen werde! Die wertvollen Erfahrungen kann einem niemand mehr nehmen  und keiner, der nicht dabei war wirklich nachvollziehen! Ich sehe vieles in einem anderen Licht und es ist sehr schwer wieder in die &#8220;deutsche Welt&#8221; zur&#252;ckzukehren. Ich frage mich, ob Freunde jemals verstehen k&#246;nnen, wie es mir in diesem halben Jahr ergangen ist. Was werde ich von diesen Erfahrungen hier weitertragen und umsetzen?</p>
<p>Eine Mail von meiner sechsten Klasse freut mich sehr und man merkt wie man doch viel von Kindern zur&#252;ckbekommt!</p>
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		<title>Was geschieht im Heiligen Land?</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 22:07:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Zun&#228;chst muss ich mich entschuldigen f&#252;r meine wenigen Blogeintr&#228;ge, aber irgendwie bin ich einfach nicht dazugekommen. Vor allem f&#252;r den nicht erschienen Weihnachtsbericht! Unglaublich ist es, die Tage sind gez&#228;hlt, der Countdown l&#228;uft, mann es sind nur noch unglaubliche 17 Tage im Heiligen Land? Schuu haada?( arab.was ist das?) es ist ein kleiner Bruchteil Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zun&#228;chst muss ich mich entschuldigen f&#252;r meine wenigen Blogeintr&#228;ge, aber irgendwie bin ich einfach nicht dazugekommen. Vor allem f&#252;r den nicht erschienen Weihnachtsbericht!</p>
<p>Unglaublich ist es, die Tage sind gez&#228;hlt, der Countdown l&#228;uft, mann es sind nur noch unglaubliche 17 Tage im Heiligen Land? Schuu haada?( arab.was ist das?) es ist ein kleiner Bruchteil Zeit &#252;brig, die ich hier verbringen darf. Sentimentale Stimmung kommt auf, vor allem nach dem ersten Abschiedsessen mit Bernhard, wird einem bewusst, dass man bald nicht mehr hier ist, diese Zeit zu Ende geht, nie wieder kommt&#8230;Alles ist verg&#228;nglich, nichts von Bestand, erf&#228;hrt man auch in einem Gedicht von Brenda, auf das ich gesto&#223;en bin. Der Moment der Gegenwart ist einzigartig und geh&#246;rt schnell der Vergangenheit an. Diese Zeit der vielen Erlebnisse in einem wundersch&#246;nen Land mit einer tollen Aufgabe, einer anderen Sprache, einer anderen Kultur, bleiben nur in der Erinnerung und in Bildern erhalten, doch er wird bald vorbei sein!</p>
<p>Ein halbes Jahr, wie schnell kann das verfliegen? Wie viel kann man in einem halben Jahr erleben?Man stellt sich tausend Fragen, denkt oft daran, dass bald das Ende kommen wir, doch eigentlich lag es immer in weiter Ferne, doch nun wird es nah! Was und wen wird man alles vermissen? Wie wird der Abschied werden?</p>
<p>Zun&#228;chst aber ein kleines Intermezzo und einen Zeitsprung in das Vergangene, wundersch&#246;ne!</p>
<p>Was geschah im Heiligen Land in letzter Zeit? Der letzte Bericht liegt schon lange zur&#252;ck und alles wirkt etwas l&#246;chrig! Vor Weihnachten war hier bei mir und in der gesamten Schule Stress angesagt! Weihnachtslieder schwirrten einem durch den Kopf, denn f&#252;r die Weihnachtsfeiern wurde flei&#223;ig musiziert dazu gab es zwei Orchesterprojekte, die ich mit dem Klavier begleitet habe. Die Proben waren zum Teil etwas langwierig und unkonzentriert, doch im Endefekt hat alles geklappt und doch sehr viel Spa&#223; gemacht! Dann stand Weihnachten ganz unerwartet vor der T&#252;r, ja es war Weihnachten bei &#252;ber 20 Grad und Sonnenschein! Ich konnte es kaum glauben, eigentlich geh&#246;rt f&#252;r mich da zumindest in Gedanken Schnee dazu, auch wenn man sich eingestehen muss, dass Weihnachten auch in Deutschland meist ohne Schnee verbracht wird, naja irgendwie war einfach nicht das Feeling da, ob es an dem unvorhandenen Schnee lag, dar&#252;ber l&#228;sst sich streiten! Kein Weihnachtsfeeling an Ort und Stelle? So habe ich mir Weihnachten hier nicht ausgemalt! Bethlehem deutet schon eine Woche zuvor un&#252;bersehbar mit Weihnachtsdeko beleuchtet, auch die Schule war fast &#252;bertrieben sogar mit Weihnachtsfrau und Tannenb&#228;umen in den Klassenr&#228;umen geschm&#252;ckt, auf das bevorstehende Fest hin.</p>
<p>Und wo war ich? Ihr Kinderlein kommet, ich steh an deiner Krippen hier, Jingle Bells, Stille Nacht&#8230;.Woher kommt wohl der Gesang? Man gehe durch den Flur in Richtung kleiner Kirche. Und siehe da, man findet die zwei Singenden! Sie f&#252;hren gerade die Speisung der einhundert im G&#228;stehaus durch und verbreiten, das k&#246;nnen aber nur multitaskingf&#228;hige Frauen:) Weihnachtsstimmung mit dem mitgebrachten Weihnachtsliederrepertoire.</p>
<p>Auch im Zimmerlein wurde es mit Kerzen und der Weihnachtsgeschichte etwas weihnachtlich, bevor die Reise nach Jerusalem mit Abdullah begann. Dort angekommen trafen wir uns mit dem Chor der Erl&#246;serkirche, um noch ein bisschen zu proben, bevor die Mitternachtsmesse, die Messe um 10:30 Uhr begann. Die Kirche war leer und es war schwer vorstellbar, dass sie bald &#8220;proppevoll&#8221; sein sollte, wie die Chorleiterin immer andeutete. Doch tats&#228;chlich, mit der &#214;ffnung der T&#252;ren, str&#246;mte eine gewaltige Menschenmasse hinein und man konnte zusehen, wie sie sich f&#252;llte und f&#252;llte und gar nicht mehr genug Pl&#228;tze zu sein schienen, doch den Besuchern des Gottesdienstes machte es nichts aus, sich in den Gang oder hinter den Altar zu setzen. Die sonst bei den Gottesdiensten so leere Kirche so voll zu sehen, war sehr beeindruckend! Und die Vermutung kommt auf, dass nicht die Religion, sondern wohl eher die Tradition, diese Menschen in die Kirche bewegte. Nichtsdestotrotz kam indessen Weihnachtsstimmung auf, vor allem als &#252;berall Kerzen angez&#252;ndet wurden und man von der Empore einen wundersch&#246;nen Anblick hatte. Es war einfach sch&#246;n, f&#252;r so viele Menschen zu singen und ein St&#252;ck Weihnachten in ihre Herzen zu bringen!</p>
<p>Nach Gl&#252;hweinausschank, den wir f&#252;r die Besucher des Gottesdienstes anboten und nat&#252;rlich auch sleber ein Becherchen abbekamen ging es dann mit ca. Hundert Leuten zu Fu&#223; nach Bethlehem. Es war ein langer sch&#246;ner Spaziergang, der uns mit dem Stern voraus durch den Bethlehem Checkpoint schlie&#223;lich nach Bethlehem f&#252;hrte. Dort sang man nochmals und totm&#252;de fiel ich um vier in mein Bett. Sch&#246;n endich mal ein anderes, ungewohntes Weihnachten vor Ort zu erleben!</p>
<p>Danach stand jede Menge Besuch an! Zuerst besuchten uns Lenas Family, meine Eltern, Helen und Jana eine komplette Woche. Wir sahen sehr viel wie Jerusalem mit den Vierteln vor allem w&#228;re das orthodoxe Judenviertel die Mea Shearim mit Paps besten Freunden, denen unsere Kleidung nicht passte,und uns deshalb aus ihrem Viertel vertreiben wollten, zu erw&#228;hnen.. den Tempelberg( Felsendom und Aqsa-Moschee), die Klagemauer,die Erl&#246;ser- und Grabeskirche, Golgatha, den &#214;lberg (Garten Getsemane, Dominus flevit,j&#252;discher Friedhof&#8230;) Bethlehem( Geburtskirche, Milchgrotte, Suq, Mauer, Checkpoint) Haifa ( Botanischer Garten), See Genezareth mit dem Berg der Seligpreisungen, den Jordan, das Tote Meer und Massada und hatten jede Menge Spa&#223; und sch&#246;ne Erebnisse, aber auch einen gestrafften Reiseplan, der durch manche Shoppingqeens und manches Falafelessen unterbrochen wurde.</p>
<p>Silvester verbrachten wir in einem arabischen Restaurant, das sich als eine arabische Party entpuppte. Es war ein supersch&#246;ner Abend, der mit Sekt und Erdbeeren endete.</p>
<p>Schon begr&#252;&#223;ten wir den n&#228;chsten Besuch mit Partyh&#252;ten von der Silvesterparty am Flughafen. Erich, Ulli, K&#228;dder und der &#220;berraschungsgast stie&#223;en noch zu Helen, Sarah und Jana, die hier zwie Wochen Urlaub machten.</p>
<p>Alles lief etwas gechillter an, denn wir hatten ja auch die geniale M&#246;glichkeit unsere Zeit in der Wohnung eines Lehrerehepaars zu verbringen und f&#252;hlten uns richtig zu Hause. Gleich am ersten Abend hie&#223; es Vorgl&#252;hen in der Wohnung und f&#252;r die meisten ging es danach in die Disco. Es war ein wundersch&#246;ner Urlaub zusammen, bei dem die Gemeinschaft einfach der Hammer war!</p>
<p>Der Besuch verlie&#223; uns dann am 9. Januar wieder und die Arbeit begann. Immer mehr Aufgaben darf einem nun in der Klasse sebstst&#228;ndig machen und so hielt ich auch ein paar Stunden alleine Unterricht. Das war total genial und machte sehr viel Spa&#223;, da man alles sehr kreativ gestalten darf und dies auch, wenn die Sch&#252;ler ruhig sind, durchziehen kann. Auch f&#252;r die m&#252;ndlichen Deutschpr&#252;fungen ( DSD) werden wir gerade sehr gebraucht und es macht sehr viel Spa&#223; die verschiedensten Themen mit den Sch&#252;lern zu bearbeiten.</p>
<p>Auch Klavierunterricht zu geben, macht mir immer mehr Spa&#223; hier, da man nun einfach betr&#228;chtliche Fortschritte sieht und man viele Methoden zum Erlernen des nicht ganz einfachen Instruments ausprobieren kann.</p>
<p>Ich hoffe ich konnte einen kurzen Einblick in das Vergangene geben. Ich bin sehr froh hierzusein und genie&#223;e meine letzten Tage!</p>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 08:24:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lara</dc:creator>
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		<title>Kulturschock&#8230;oder ein etwas anderes Krankenhaus</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 13:52:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nat&#252;rlich erwartet man nun den &#8221; Weihnachtsbericht&#8221;, dieser wird auch noch folgen, doch zun&#228;chst m&#246;chte ich aktuell von meinem Tag heute berichten. Ein Erlebnis, das mir noch mal die kulturellen Unterschiede sehr deutlich gezeigt hat, die so oft schon gar nicht mehr von mir bemerkt werden, da sie einem schon vertraut erscheinen, amn sich daran [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nat&#252;rlich erwartet man nun den &#8221; Weihnachtsbericht&#8221;, dieser wird auch noch folgen, doch zun&#228;chst m&#246;chte ich aktuell von meinem Tag heute berichten. Ein Erlebnis, das mir noch mal die kulturellen Unterschiede sehr deutlich gezeigt hat, die so oft schon gar nicht mehr von mir bemerkt werden, da sie einem schon vertraut erscheinen, amn sich daran gew&#246;hnt hat. Erst Besucher oder neue Erlebnisse in dieser anderen Kutur bzw. den vielen Kulturen, die man hier antrifft, machen einen wieder darauf aufmerksam. Wie wird es sein, wenn man alles was man hier sch&#228;tzen gelernt hat wieder verlassen muss?</p>
<p>Salbeigeruch stiegt mir in die Nase&#8230;.die 10 Minuten Siedezeit sind vorbei und der Sieb kann raus. Nicht warm trinken, so ist die Devise. Halsweh hat sich bei mir nun schon seit 2 Monaten hier breitgemacht, ich k&#228;mpfe nun darum, dass ich meine Mandeln nicht hier rausmachen muss.</p>
<p>Gerade komme ich von meinem ersten Krankenhausbesuch von Beit Sahour. Wow! Wirklich krass! Gelbe Plastikst&#252;hle laden einen ein dort Platz zu nehmen und ein Fernseher zeigt irgendeinen arabischen Film. &#220;berall, wo man hinsieht, bekommt man rosane Akten zu sehen. Ist hier noch eine Ordnung? Ja- es scheint so, auf jeder Akte ist eine Nummer angebracht und hinter diesen Zahlen steckt wohl, wie sich mir vermuten l&#228;sst, ein Ordungssystem. Meinen altbekannten Arzt erkenne ich sofort und er l&#228;dt mich erstmal ein 10 Minuten auf einem gelben Plastikstuhl zu warten, die so angebracht sind, dass es den Anschein hat, man sitze in einem Bus.</p>
<p>Viele Menschen kommen rein, einige &#196;rzte und Krankenschwestern laufen an mir vorbei und ich sehe auch einen OP-Arzt mit seinem gr&#252;nen Anzug, der gerade wohl eine kleine Pause einlegt. Die Frau an der Rezeption rei&#223;t mich aus meinen Gedanken heraus, da sie mir auch so eine rosane Akte, die  einfach ein rosaner Kartonschnellhefter ist, anfertigen will. Mein Nachname macht ihr etwas zu schaffen, doch nach einigen Buchstabierungsanl&#228;ufen ist auch das geschafft und ich bin im Besitz einer rosanen Akte.</p>
<p>Der Arzt f&#252;hrt mich nach oben, das Treppenhaus &#228;hnelt stark einem heruntergekommen Wohnhaus und man hat nicht das Gef&#252;hl in einem Krankenhaus zu sein. Erstmal muss das Licht angeknipst werden und ich trete in einen sehr sch&#228;bigen Raum ein, der hier ein normaler Behandlungsraum darstellt.  Alles ist ganz einfach gehalten. Nach einigen Fragen und ein Blick in meinen Rachen ist schon alles klar: entweder hilft ein Antibiotikum oder die Mandeln m&#252;ssen raus. Der Arzt meint, er kenne jemanden, der es sehr gut macht, doch mal im Ernst hier will ich das nicht machen lassen!</p>
<p>Neugierig schaue ich mich im Krankenhaus um. Eine T&#252;r ist offen und ich bekomme einen Blick in ein Zimmer: Zwei Betten stehen darin, wei&#223;-gr&#252;n &#252;berzogen, es ist nicht viel Platz und alles wirkt spartanisch und unfreundlich. Irgendwie werde ich das Gef&#252;hl in diesem Wohnhaus&#228;hnlichen Geb&#228;ude mit den engen G&#228;ngen und Verwinkelungen nicht los, dass hier einfach nicht alles Steril sein kann. Wo ist der Krankenhausgeruch? Wo sind die langen, breiten G&#228;nge? Wo ist die gewohnte Ordnung? Warum liegt hier alles einfach so herum? Wo sind die modernen Ger&#228;te? Wo die vielen Zimmer?</p>
<p>Ich werde mit einem Baby und einer &#228;lteren Frau in einem Zimmer behandelt, mein Blutdruck, Gewicht und Sauerstoffs&#228;ttigung werden gemessen, vom Schreien des Babys begleitet, das gerade gewogen wird und daran einfach keinen gro&#223;e gefallen findet. Alles ok zum Gl&#252;ck. Jung und gesund ist dazu der Kommentar des Arztes.</p>
<p>Nachdem ich nun einige Medikamente besorgt habe, sitze ich nun auf dem Sofa der Wohnung eines Lehrerehepaars, in der wir f&#252;r eine Woche mit halb Denkendorf wohnen und h&#246;re nach einer kleinen Gitarrenaction( ja ich bin nun doch endlich im Besitz einer eigenen Gitarre) die supersch&#246;ne Musik, die ich hier vorgefunden hab und entspanne mich.</p>
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		<title>Bericht f&#252;rs CIB</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 07:18:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Lara und Lena in Pal&#228;stina „RRRiiiing“. Der Wecker klingelt in Talitha Kumi. In einem kleinen aber sehr feinen Zimmer &#252;berlegen sich zwei M&#228;dels, namens Lara und Lena, ob die Nacht schon zu Ende sein kann. Es ist hell. Gewohnte Sonnenstrahlen w&#252;nschen uns einen guten Morgen. Noch ziemlich verschlafen lockt uns das gute Fr&#252;hst&#252;ck, das auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="font-size: large"><strong>Lara und Lena in Pal&#228;stina</strong></span></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">„RRRiiiing“. Der Wecker klingelt in Talitha Kumi. In einem kleinen aber sehr feinen Zimmer &#252;berlegen sich zwei M&#228;dels, namens Lara und Lena, ob die Nacht schon zu Ende sein kann. Es ist hell. Gewohnte Sonnenstrahlen w&#252;nschen uns einen guten Morgen. Noch ziemlich verschlafen lockt uns das gute Fr&#252;hst&#252;ck, das auch immer einen Kaffee verspricht aus dem Bett. Um 7.40 Uhr dr&#228;ngen sich etwa 800 Sch&#252;ler um einen Platz in der Kirche zur morgendlichen Andacht. Es wird gesungen, gebetet und die Kinder werden mit dem Wort Gottes in den Tag geschickt. Working-time – die Schule beginnt. Mit Deutschlehrern ist jeder f&#252;r sich bei allen m&#246;glichen Klassen im Deutschunterricht dabei. Begeistert sind wir von den lebhaften und meist gut gelaunten Sch&#252;lern. „Lara“, „Lena“ dr&#246;hnt es durch die G&#228;nge. Da wir nun schon drei Monate hier sind, kennen die Sch&#252;ler unsere Namen und man lernt sie immer besser kennen. Nach acht Stunden Schule ruft uns das Mittagessen mit 8 Volont&#228;ren, darunter auch 3 Schwaben, an den reich gedeckten Tisch. Die Spezialit&#228;t des Landes, Reis mit H&#252;hnchen wird uns des&#246;fteren serviert und wir sind dankbar f&#252;r die gute K&#252;che.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">CDEFGAH – Die Klaviersch&#252;ler stehen da. An „ Jingle Bells“ und „Silent Night“ wird gefeilt, denn es eilt! Das Weihnachtskonzert steht kurz bevor, Weihnachtslieder dr&#246;hnen in jedem Ohr. Der Unterricht geht rasch vorbei und es schl&#228;gt die Stunde drei. Nun geht es in die Boarding Section zu &#252;ber 30 Internatsm&#228;dels mit viel Action. Hausaufgaben, Arbeiten und Pr&#252;fungen stehen an, Lernen mit Lena und Lara ist jetzt dran.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">Yalla (arab.: schnell) Lena, Yalla Lara ruft es aus der K&#252;che. In unsere Nase steigen uns schon gute Ger&#252;che. Doch nicht Essen sonder Arbeiten ist jetzt auf dem Programm und das f&#252;r eine Gruppe von f&#252;nfzig Mann. Alles wird aufs Buffet getragen und das f&#252;r die G&#228;ste mit leerem Magen. Nachdem sie alle satt sind wird abger&#228;umt, aber geschwind.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Ansonsten geht’s ab zum Freizeitvergn&#252;gen, davon haben wir genug, wir wollen nicht l&#252;gen. So haben wir uns schon zwei Ch&#246;ren angeschlossen, einem in Jerusalem und einem in Bethlehem, bei dem wir auch arabische Lieder singen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Die arabische Sprache und Schrift eignen wir uns beim Arabischkurs an, das macht wirklich Fun.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Nach 3 Monaten haben wir schon einiges erlebt und viel vom Land gesehen – mal geht es ans Tote Meer, auch der Strand von Haifa gef&#228;llt uns sehr. Das Einf&#252;hrungsseminar am See Genezareth war sehr sch&#246;n, doch auch von &#196;gypten wollten wir mehr sehn. So zog es uns die letzten Tage ans Rote Meer, das Kamelreiten und Schnorcheln genossen wir sehr. Am Anfang war einiges etwas ungewohnt hier, doch schnell gew&#246;hnten wir uns an die Menschen, das Essen, die Sprache und die Mentalit&#228;t. Die Menschen hier sind sehr freundlich und schlie&#223;en einen schnell ins Herz, das ist kein Scherz. „Welcome“ h&#246;rt man, wenn man durch die Gassen l&#228;uft &#252;berall, in deren Augen sind wir Touris, auf jeden Fall.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Ihr seht es ist immer spannend und aufregend hier zu leben und zu arbeiten. Wir sind echt froh diesen Schritt ins Abenteuer gemacht zu haben. In einem wundersch&#246;nen, umk&#228;mpften Land, so paradox es klingen mag, sind wir zu Hause und f&#252;hlen uns wohl und sicher.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Gott sind wir dankbar f&#252;r seine t&#228;gliche Bewahrung und die Menschen, die er uns hier zur Seite stellt. Es ist eine wertvolle Zeit hier, in der wir schon viele neue Erfahrungen sammeln durften. Vor allem danken m&#246;chten wir unseren Eltern f&#252;r die Unterst&#252;tzung und Gebete. Es ist toll zu wissen, dass ihr hinter uns steht!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Wir w&#252;nschen euch allen eine gesegnete Zeit</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">Es gr&#252;&#223;en euch</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">Eure Lena und Lara</p>
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		<title>Weihnachtsstimmung</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 09:22:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<title>Gestrandet- Was geschah in Nuweiba?- Ein R&#228;tsel</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 21:30:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ausreise: Halbzeit: Neues Visum muss her!! Dazu machten wir uns auf den Weg nach &#196;gypten auf die Sinaihalbinsel. Desert &#8211; von lateinisch desertare= verlassen. Endlich kann man diese Verlassenheit fast f&#252;nf Stunden selbst erleben. Wirklich nichts au&#223;er dem kargen Steinw&#252;stenboden bekommen wir zu sehen, man sieht Reifenspuren, es m&#252;ssen wohl mal irgendwann Autos durchgefahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ausreise:</p>
<p>Halbzeit: Neues Visum muss her!! Dazu machten wir uns auf den Weg nach &#196;gypten auf die Sinaihalbinsel. Desert &#8211; von lateinisch desertare= verlassen. Endlich kann man diese Verlassenheit fast f&#252;nf Stunden selbst erleben. Wirklich nichts au&#223;er dem kargen Steinw&#252;stenboden bekommen wir zu sehen, man sieht Reifenspuren, es m&#252;ssen wohl mal irgendwann Autos durchgefahren sein, doch weit und breit sieht man nichts anderes. Verlassen- so ist die Negev- W&#252;ste und macht ihrem Namen ganz sch&#246;ne Ehre. Nach einer 5 St&#252;ndigen Fahrt durch die W&#252;ste erreichen wir  Elat, die S&#252;dlichste Stadt Israels, die uns aber im ersten Moment als sehr h&#228;sslichlich erscheint. Weiter geht es mit dem Bus bis zur Grenze, was wird uns dort erwarten?</p>
<p>Money, money, money! Unglaublich wie viel man ausf&#252;llen und bezahlen muss, die reinste B&#252;rokratie um von Israel nach &#196;gypten zu gelangen. Auch der Wechselkurs an der Grenze 6,2 statt normalerweise 8 klingt doch ertwas betr&#252;gerisch. Naja Egal Welcome to Egypt!!!</p>
<p>Nach der Rucksackdurchleuchtung und dem &#196;gyptischen 15 Tagevisum befinden wir uns nun in &#196;gypten, werden gleich von einem netten Mann angesprochen, der uns ein Taxi f&#252;r unglaubliche 60 Pound ( 8 € ) zum 70 km entfernten Ciao Hotel besorgt. Mit 2 Israelis geht es also im Taxi Richtung Elat. Uns wohl bekannte Kl&#228;nge ( arabische Musik) dr&#246;hnen aus dem Autoradio. Und wie gew&#246;hnlich h&#246;ren wir auf der Fahrt gesch&#228;tzte hundert Mal Habibi, das beliebteste arabische Wort.</p>
<p>Die Fahrt geht entlang der wohl einzigsten Stra&#223;e der Sinaihalbinsel mitten durch das Gebirge. Einfach eindrucksvoll wie sich die Farben der Gebirge abwechseln. Von Grau nach Ocker bis Rot. Einfach nur &#8221; amazing&#8221; ,wie es die Amis betonen w&#252;rden.</p>
<p>Reich und arm- nie habe ich dies so nahe beieinander gesehen. Links t&#252;rmen sich Luxushotels am Roten Meer und rechts von der Stra&#223;e sammeln sich Beduinenh&#252;tten zu gro&#223;en Beduinencamps. Es dampft aus der H&#252;tte, vielleicht wird grade gekocht. Ein Kind l&#228;uft umher, was wird es jemals aus seinem Leben machen k&#246;nnen? Lebt es hier in vierzig Jahren immer noch in einer H&#252;tte und l&#228;uft dann sein Kind umher?</p>
<p>Viele Gedanken gehen mir durch den Kopf und wollen einfach nicht mehr raus. Sind die Menschen so zufrieden wie sie leben? Und wie krass ist es in so einem Hotel direkt nebenan als Reicher zu &#252;bernachten? Ignoriert man einfach die Armut? Wurden die Beduinen durch die Hotelketten vertrieben?</p>
<p>Endlich angekommen, kann ich meinen Augen nicht trauen. Das soll unser Hotel sein? Viel zu sch&#246;n f&#252;r eine 13€- Unterkunft!</p>
<p>Doch da steht es- Ciao-Hotel!  Wir sind da. Der Hotelboy steht schon da und nimmt uns freundlich auf. Wow! Das sieht ja aus wie auf den Bildern, kaum zu glauben. Eine supersch&#246;ne Anlage mit einem Zimmer, das direkt am Pool ist und ein Strand, der zum Roten Meer f&#252;hrt.</p>
<p>Doch warum ist es hier so still, warum ist so ein Hotel so verlassen? Diese Frage besch&#228;ftigt uns die ganze Zeit, denn auch weit und breit sind nur verlassene Strandcamps und Hotels zu sichten. Was ist passiert? Es war wohl mal eine Hippiehochburg und ist es z. Teil immer noch, selbst vom Hotelchef, der uns sehr ins Herz schlie&#223;t und kaum seine Aufmerksamkeit von uns lassen kann, bekommen wir gesch&#228;tzte 10 mal Gras angeboten, lehnen dies aber nat&#252;rlich ab. Wundersch&#246;ne ruhige Tage verbringen wir in Nuweiba. Wir schauen uns die Unterwasserwelt an, einfach genial am Roten Meer, wie viele Nemos man da beim Schnorcheln finden kann! Mit einem Glassbodenboot, zu dem uns der Hotelf&#252;hrer hingebracht hatte, sahen wir noch mehr Fischchen und Seeigel. Auch Kamelreiten gestaltete sich als ein cooler entspannter Ritt und ich k&#246;nnte mir gut vorstellen, so  rumzureisen:)</p>
<p>Nach sch&#246;nen ruhigen entspannten Tagen ging es dann wieder zur&#252;ck an die Grenze. Wir lie&#223;en uns von einem Araber bis nach Taba( Grenze zwischen Israel und &#196;gypten) fahren. An der Grenze mussten wir nat&#252;rlich erst mal den Rucksack auspacken. Und es kam eine riesige Muschel, eigens am Roten Meer gefunden, heraus. Shit, jetzt m&#252;ssen wir sie abgeben, war der einzige Gedanke. Doch nachdem die Araber uns gesagt haben, dass sie gute M&#228;nner sind uns uns nach unseren Namen gefragt haben, war alles ok und keiner hats gesehn:) wir sind also jetzt im Besitz zweier gro&#223;en Muscheln:) aber pssst!!</p>
<p>Aus &#196;gypten ausgereist standen wir nun in keinem Land. Ein komisches Gef&#252;hl nirgends zu sein. Nur ein paar Meter entfernt sahen wir Israel. Die Spannung stieg! Werden wir ein Visum bekommen? Immerhin waren wir schon 3 Monate im Land, werden wir es nochmal drei Monate bekommen? Was ist, wenn nur einer das Visum bekommt?</p>
<p>Nach zehn Minuten stand ich nun im Land. Doch was ist in meinem Reisepass? &#8211; Und in Lenas? &#8211; 3 Monate!!! Genial!!!</p>
<p>So lange hatten wir uns gefragt, ob das alles klappen wird und nun haben wir es schwarz auf weiss im roten Pass.</p>
<p>Nun hatten wir uns das Unterwassermuseum in Eilat wirklich verdient. Wir bestaunten Haie und andere Fische, wie den Turkeyfish, den ich vor allem sehr sch&#246;n fand und lie&#223;en uns selbst im auf eine Reise durch die Unterwasserwelt in einem dortigen Kino mit scih bewegenden St&#252;hlen mitnehmen. Nun ging es endlich an den Strand von Eilat. Zuerst nur als h&#228;sslich Hotelstadt geichtet, entpuppte sich dei Stadt mit ihrer langen Strandpromenade doch als sehr schn&#246;nen Platz und wir genossen den ganzen Abend bis wir uns um halb Acht auf die Heimreise begaben.</p>
<p>Im Hotel lernten wir noch ein deutsches Ehepaar, kennen, doch das ist ne andere Geschichte.</p>
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		<title>Ein bisschen Mucke&#8230;.</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 17:11:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<title>Haifa</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 18:23:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Traum!!! Der Start ging mal wieder wie gewohnt etwas zu sp&#228;t los&#8230; um acht Uhr ( nicht halb Acht wie geplant ) gings dann mal los. Den Bus nach Jerusalem haben wir bekommen, zum Central Bus Station mussten wir aber erst mal etwas sprinten, damit wir gerade so mit perfektem Timing:) den Bus nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Traum!!!</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-275" src="http://lara.zungu.net/files/2009/11/289-225x300.jpg" alt="289" width="225" height="300" /></p>
<p>Der Start ging mal wieder wie gewohnt etwas zu sp&#228;t los&#8230; um acht Uhr ( nicht halb Acht wie geplant ) gings dann mal los. Den Bus nach Jerusalem haben wir bekommen, zum Central Bus Station mussten wir aber erst mal etwas sprinten, damit wir gerade so mit perfektem Timing:) den Bus nach Haifa erwischten.</p>
<p>Um in den Bus zu gelangen, gings dann erstmal vorbei an einer Soldatengruppe, die mit diesem Bus fahren wollte und durch die ein mega Gedr&#228;nge entstand. Im Bus wurden wir vom Busfahrer darauf aufmerksam gemacht, dass wir im falschen Bus warenund sa&#223;en dann schlie&#223;lich im richtigen.</p>
<p>Nach einer megalangen Fahrt kamen wir dann an. Doch wo waren wir? Und wohin wollten wir gehen? Wir riefen also mal Roy an, bei dem wir pennen wollten. Der sagte uns die Station, die ich dem Busfahrer dann weitergab, aber irgendwie verstand mich der Busfahrer nicht. Also rief ich nochmals Roy an, der mir nochmal die gleiche Bushalte sagte. Ich sagte es nochmals dem Busfahrer und ich sprach es meiner Ansicht nach gleich aus, doch diesmal kannte er zum Gl&#252;ck die Bushalte und wir fanden zu Roy, der uns entgegenlief.</p>
<p>Doch schlimmes erwartete uns. Er machte die T&#252;r auf und wir trauten unsern Augen nicht!!! Alles lag in der Bude rum, total die Messiebude. Das schlimmste war das Schlafzimmer, das so gro&#223; war wie das Bett, das darin stand. In diesem Bett lag zur Kr&#246;nung noch eine Klorolle. Sch&#246;n, denken wir uns nur und gehen raus zu den Bahaig&#228;rten aber drehen dann nochmal um und entscheiden uns Roy zu verlassen und weiter zu ziehen. Also standen wir wieder ohne Bude da. Egal, wir wollen ja schlie&#223;lich was sehen und machten uns auf zu den Bahaig&#228;rten auf. Einfach genial!!! Wie hammer der Garten aussieht, einfach unglaublich sch&#246;n, auch wenn es dann anfing zu regnen.<img class="alignnone size-medium wp-image-297" src="http://lara.zungu.net/files/2009/11/065-300x225.jpg" alt="065" width="300" height="225" /><img class="alignnone size-medium wp-image-299" src="http://lara.zungu.net/files/2009/11/084-300x225.jpg" alt="084" width="300" height="225" /></p>
<p>Danach gings ab zu Daniel, einem anderen Couchsurfer, der uns sogar von den Bahaig&#228;rten abholte. Nach zwei Kennenlerndrinks gingen wir dann mit an seine Uni, doch da diese sehr viel mit Technik wie der Name Technion schon sagt, zu tun hatte, leifen wir zur Wohnung zur&#252;ck und drehten erstaml sch&#246;n laut Musik auf. Irgendwann kam dann auch Daniel nach Hause un die Party konnte beginnen. Zuerst haben wir etwas rumgedanct und dann sind wir doch auf Black Jack umgestiegen, wobei wir Daniels geplantes Saufspiel( immer einen kurzen trinken, wenn man gegen den Dealer verliert auf einen Drittel kurzen ver&#228;nderten:</p>
<p><img class="size-medium wp-image-281 alignnone" src="http://lara.zungu.net/files/2009/11/109-300x225.jpg" alt="109" width="300" height="225" /></p>
<p>Anschlie&#223;end gingen wir noch zusammen ins Kino in die Premiere von 2012. Dort trafen wir noch auf ein paar Freunde von Daniel und sa&#223;en auf M&#252;llt&#252;ten, da genau unsere zwei Sitze mit So&#223;e voll war und die Bediensteten es nicht mehr geschafft hatten, es sauber zu machen:)</p>
<p>Nach dem Film ging es dann ziemlich m&#252;de ins Bett. Doch ein Hindernis war noch da: Kaum aus dem Auto ausgestiegen, sah ich ein Wildschwein vor Daniels Wohnung und noch eins&#8230;.Nach kurzer Beruhigungsphase konnte ich mich dann &#252;berwinden, die Treppe zu Daniels Wohnung zu &#252;berwinden.</p>
<p>Am n&#228;chsten Tag machten wir uns dann auf zum Strand. Wir trampten mal wieder runter, das hier einfach echt gut klappt.</p>
<p>Angekommen konnten wir unsern Augen nicht trauen: Es war einfach mega sch&#246;n. Der Sandstrand zog sich Kilometerweit entlang und die Wellen waren einfach nur genial.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-285" src="http://lara.zungu.net/files/2009/11/245-300x225.jpg" alt="245" width="300" height="225" /><img class="alignnone size-medium wp-image-286" src="http://lara.zungu.net/files/2009/11/266-300x225.jpg" alt="266" width="300" height="225" /><img class="alignnone size-medium wp-image-294" src="http://lara.zungu.net/files/2009/11/259-300x225.jpg" alt="259" width="300" height="225" /></p>
<p>Doch leider war es etwas zu schlechtes Wetter um zu baden, doch wir genossen trotzdem den ganzen Tag am Strand inklusive einem wundersch&#246;nen Sonnuntergang und einem kurzen Jogg am Strand, den ich mir einfach nicht nehmen lassen konnte. Man f&#252;hlte sich einfach nur frei und wie im Urlaub.</p>
<p>Danach ging es dann per Trampen wieder zu Daniel in die Bude, dort gingen wir aber fr&#252;h pennen, damit wir sehr fr&#252;h aufstehen konnten: Denn Akko war ja an der Tagesordnung:)</p>
<p>Vollbepackt machten wir uns wieder halb trampend halb busfahrend zum Strand auf, um dort noch ein Fr&#252;hst&#252;ck am Strand zu genie&#223;en .</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-292" src="http://lara.zungu.net/files/2009/11/170-300x225.jpg" alt="170" width="300" height="225" /><img class="alignnone size-medium wp-image-291" src="http://lara.zungu.net/files/2009/11/168-300x225.jpg" alt="168" width="300" height="225" /><img class="alignnone size-medium wp-image-293" src="http://lara.zungu.net/files/2009/11/207-300x225.jpg" alt="207" width="300" height="225" /></p>
<p>Einfach unglaublich sch&#246;n dort!!! Unsere Motivation lie&#223; es nicht mehr zu noch nach Akko zu fahren und diese geschichtlcih bedeutende Stadt anzuschauen, wir entschieden uns am Strand, inden wir uns eindeutig verliebt hatten zu bleiben und das sch&#246;ne Wetter zum Baden auszun&#252;tzen, doch davor gingen wir noch nat&#252;rlich wieder per Mitfahrgelegenheit in die Shoppinmall, in der wir ausgiebig shoppten, da dort einfach alles so billig war! Nach einem wundersch&#246;nen Strandtag  mussten wir uns schweren Herzens vom Strand und Haifa verabschieden und konnten eine geniale Fahrt im Bus mit Sonnenuntergang und Strandblick( wir fuhren noch ca eine halbe Stunde am Strand entlang) genie&#223;en. Angekommen in Jerusalem, waren wir noch nicht zu Hause&#8230;Haben einen Marsch von der Central Bus Station hinter uns gebracht und sind dann schlie&#223;lich wieder getrampt und mussten dann noch ein ganz sch&#246;nes St&#252;ck laufen, bis wir kein Bock mehr hatten und uns ein Taxi genommen haben. Gl&#252;cklich sind wir wieder in unser gelibetes Talitha Bett gefallen&#8230;.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-290" src="http://lara.zungu.net/files/2009/11/193-225x300.jpg" alt="193" width="225" height="300" /></p>
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		<title>Wir sind dann mal weg&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 20:49:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hey!!! News!!! Heute haben wir also mitbekommen, sehr spontan wie es immer hier ist, dass am Samstag keine Schule ist, da der Unabh&#228;ngigkeitstag gefeiert wird. Also entschieden wir uns heute abend uns morgen fr&#252;h nach Haifa zu gehen und dann am Sonntag noch einen Tag in Akko draufzupacken&#8230;Doch wo &#252;bernachten? Couchsurfing!!! Schon nach einer Stunde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hey!!!</p>
<p>News!!! Heute haben wir also mitbekommen, sehr spontan wie es immer hier ist, dass am Samstag keine Schule ist, da der Unabh&#228;ngigkeitstag gefeiert wird.</p>
<p>Also entschieden wir uns heute abend uns morgen fr&#252;h nach Haifa zu gehen und dann am Sonntag noch einen Tag in Akko draufzupacken&#8230;Doch wo &#252;bernachten?</p>
<p>Couchsurfing!!! Schon nach einer Stunde haben wir 2 M&#246;glichkeiten zum Pennen. Einfach genial, es wird einen echt coole Action, entscheiden uns dann vor Ort wo wir schlie&#223;lich landen&#8230;:)</p>
<p>Berichte gibts nat&#252;rlich danach&#8230;</p>
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